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 Wanderbares Andorra

Wanderbares Andorra

Gruppenreise

Reiseübersicht:

Wildromantische Täler, majestätische Berge, verträumte Dörfer und eine intakte Natur Andorra ist noch immer ein Geheimtipp und ein Paradies für Wanderer. Das autonome Fürstentum zwischen Frankreich und Spanien ist ein Pyrenäental mit seinen Nebentälern. Der Freistaat unter der Souveränität des Bischofs von Urgel (Spanien) und des französischen Staatspräsidenten verdankt diesen Status eines Condominiums, dem Paréage-Vertrag von 1278.

Details:

Reisedatum: nach Ihrem Wunsch
Reisetage: 9 Reisetage
Reisepreis: auf Anfrage
Gruppengröße: auf Anfrage
Reise-ID: 100232
Veranstalter: StudyTours
Kategorie:
Portugal

Reiseverlauf:

1. Tag:
Anreise und Zwischenübernachtung im Raum Lyon.

2. Tag:
Weiterfahrt Richtung Süden in die Camargue mit der Möglichkeit zu einem Abstecher nach Saintes-Maries-de-la-Mer, wo man eine kleine Bootsfahrt unternehmen kann. Immergrüne Reisfelder, weiße Wildpferde, schwarze Stiere sowie rosafarbenen Flamingos habe diese einmalige Landschaft berühmt gemacht. Über Perpignan und den Pass de la Casa erreicht man schließlich Andorra, Abendessen und Willkommensgetränk im Hotel, Abendessen und Übernachtung.

3. Tag:
Start zu einer Wanderung (ca. 5 Stunden, leicht-mittel) direkt am Hotel, ein kleiner Pfad umsäumt von rosafarbenen Rhododendronbüschen führt durch einen dunklen Kiefernwald, der herrliche Ausblicke auf das Inclestal und die Siscaró-Ebene bietet. Zwischenziel ist der kristallklare Bergsee Siscaró, von dort geht es weiter über den Pas de las Vacas (2.530 m) zurück zum Hotel. Am Nachmittag ist der Besuch des Nationalheiligtums von Andorra vorgesehen: Der Wallfahrtsort Kloster Meritxell ist der Schutzpatronin des Landes gewidmet und beherbergt Heiligenbildnisse aller sieben andorranischen Gemeinden. Anschließend Rückkehr ins Hotel, Abendessen und Übernachtung.

4. Tag:
Fahrt mit dem Bus nach Escaldes und Wanderung (ca. 5 Stunden, leicht-mittel) vom Anfang des Tals bis zum Coll Jovell Pass. Am Nachmittag wird die Wanderung fortgesetzt vom See von Engolasters. Der Weg führt auf einer herrlichen, 3 km langen Panoramastrecke nach Cortals. Hier wartet der Bus und fährt zurück zum Hotel, Abendessen und Übernachtung.

5. Tag:
Heute steht ein Erholungstag auf dem Programm (Ruhetag für den Busfahrer). Man kann die Annehmlichkeiten des Hotels genießen oder gegen einen Aufpreis einen Transfer in die Caldea-Therme, dem größten Bergthermalbad Europas, organisieren; Abendessen und Übernachtung im Hotel.

6. Tag:
Wanderung in das Tal von Ransol und den Naturpark Sorteny (ca. 6 Stunden, mittelschwer). Schon zu Beginn der Wanderung im Ransoltal hat man einen imposanten Blick auf den Pic de Serrera (2.913 m) an der französischen Grenze. Ein Pfad führt an drei tiefblauen Bergseen vorbei auf den Pic Serrera, von wo man eine Panoramasicht auf die andorranischen Gipfel hat. Nach dem Pass Collada dels Meners beginnt der Naturpark Sorteny, wo es über 750 Arten einheimischer Pflanzen gibt. Ein langer Abstieg durch ein blumenreiches Tal führt in das zweite große Tal Andorras; Rückkehr ins Hotel, Abendessen und Übernachtung.

7. Tag:
Heute steht eine weitere Wanderung (ca. 6 Stunden, mittelschwer) auf dem Programm. Zunächst geht es auf einem Weg mit Blick auf den Gipfel des Comapedrosa (2.942 m) entlang. Üppige Blumenwiesen, muntere Kaskaden und dichte Wälder begleiten den Anstieg durchs Tal des Riu de Comapedrosa, das bis zum Bau einer Schutzhütte einer der unberührtesten Orte Andorras war. Picknick an der Berghütte, danach Abstieg ins Tal und zurück zum Hotel, Abendessen und Übernachtung.

8. Tag:
Rückfahrt nach Frankreich und in den Raum Lyon zur Zwischenübernachtung. Möglichkeit zur Stadtbesichtigung in Lyon. Abendessen und Übernachtung im Hotel.

9. Tag:
Heimreise in den Heimatort.

Diese als Busreise konzipierte Tour lässt sich selbstverständlich entsprechend verkürzt auch als Flugreise über Toulouse oder Perpignan planen.


Erweiterungsmöglichkeiten der Reise nach Frankreich und nach Spanien:

Ausflug nach Carcassonne und zu den Katharerburgen:
Das Gebiet nördlich der Pyrenäen war im 12. und 13. Jahrhundert Schauplatz blutiger Auseinandersetzungen zwischen Anhängern des Papstes in Rom und den Befürwortern einer anderen Art von Christentum, die als Katharer-Religion bekannt geworden ist. In Südfrankreich hatte sie viele Anhänger, die mächtigen Grafen, Herzöge und Könige standen auf ihrer Seite. Mächtige Burgruinen zeugen von ihrem Überlebenskampf. Sie krönen die Berge der lieblichen Weinlandschaft, an die die Wellen des Mittelmeers plätschern. Dazu geht es in die eindrucksvoll gelegene Cité von Carcassonne: die Befestigungsanlagen mit den zwei Mauerringen, das Grafenschloss aus dem 12. Jh. und die Basilika Saint-Nazaire.

Ausflug nach Toulouse:
Die ehemalige Hauptstadt der königlichen Provinzen Languedoc und Aquitanien ist inzwischen die viertgrößte Stadt Frankreichs und neben aller Industrie eine bedeutende Kunststadt. Seit dem Mittelalter ist sie ein künstlerisches Zentrum, reich an wunderbaren Kirchen und schönen Bürgerhäusern.

Ausflug in das französische Baskenland:
Zunächst Fahrt über Tarbes und Pau nach Biarritz, seit Mitte des 19. Jh einer der mondänsten Badeorte Frankreichs. Nicht weniger bekannt ist St. Jean de Luz ein malerischer Fischerhafen. Fahrt mit der Zahnradbahn zum Gipel von La Rhune, dem schönsten Aussichtspunkt der Region mit Rundblick über den Ozean, das Land und die Pyrenäen.

Ausflug in das spanische Katalonien nach Girona und Barcelona:
Die zweitgrößte Stadt Spaniens und bedeutender Mittelmeerhafen ist aus dem alten Gotischen Viertel gewachsen. Sehenswert sind die engen Gassen, die Kathedrale, die Kirche Santa Maria del Mar, die phantasievollen Bauten der Jahrhundertwende an den großzügigen Boulevards, die Bauten des großen Architekten Gaudí wie die unvollendete Kirche Sagrada Familia sowie die wundervollen Museen.


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